Elisabeth-Selbert-Schule Karlsruhe

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ESS-News

Klassenfahrt des beruflichen Gymnasiums nach Brüssel

Brüssel. Die Stadt, in der es die leckerste Schokolade und Waffeln gibt, in welcher ein überdurchschnittlicher Bierkonsum herrscht und welche letztendlich den Sitz der Europäischen Union bildet.

Dieses Jahr führte uns die Klassenfahrt in das bedeutungsvolle Land Belgien. Am Tag der Abreise, den 17.03.25, warteten alle schon aufgeregt mit ihrem Gepäck. Dank unserem Busfahrer konnten wir relativ pünktlich gegen 8 Uhr losfahren. Zu unserer aller Erstaunen sind wir gut durch den Verkehr gekommen, sodass wir um 15:30 Uhr bereits in unseren Hotels einchecken konnten. Es wurden, unter anderem, Regeln besprochen und das Programm der Woche noch einmal aufgegriffen. Anschließend hatte jeder etwas Freizeit, um die Stadt Brüssel mehr zu erkunden.

Das Programm für den zweiten Tag in Brüssel beinhaltete die Besichtigung der Chocolaterie Concept Chocolate,  in welcher wir besondere Einblicke in die Schokoladenproduktion bekamen und drei Freiwillige sogar selbst leckere Pralinen herstellen durften. Wir erfuhren etwas über die Herkunft der Schokolade und die Zusammensetzung beziehungsweise das Schokoladengesetz, welches besagt, dass nur Schokolade, die mindestens 35 % Kakaoanteil enthält, tatsächlich als Schokolade verkauft werden darf. Nachdem wir die Chocolaterie beinahe leergekauft hatten, verfügten wir erneut über etwas Freizeit. Schließlich gab es um 14:00 Uhr eine Stadtrundfahrt und zum Schluss eine einstündige Führung durch Brüssel. Unser Fremdenführer erzählte uns etwas über Brüssels Geschichte und wie es dazu kam, dass es überall mindestens zwei aber in manchen Regionen Belgiens sogar drei Amtssprachen gibt. Wir durften viele Bilder vom Atomium machen und wir wurden mit dem Königreich Belgiens vertraut gemacht. Die Führung am Ende, welche in kleineren Gruppen mit vier verschiedenen Guides zustande kam, brachte uns auf den Grote Markt und zu der berühmten Statue, Manneken Pis.

Am Mittwoch, den 19.03.25 wurde es historisch, als wir das Haus der Europäischen Geschichte besichtigen durften und ab 13:00 Uhr sogar eine Stunde im Parlament verbrachten. Im Haus der europäischen Geschichte arbeiteten wir uns in kleinen Gruppen durch das große Gebäude und im Parlament gab es dann für jeden von uns Audioguides. Da der ursprüngliche Plan eine Besichtigung des Plenarsaals war, welche aber leider nicht zustande kam, versuchte Frau Fetsch trotzdem einen Deal auszuhandeln, sodass ein paar von uns, die es sich gewünscht hatten, doch den bemerkenswerten Saal, in welchem die wichtigsten Entscheidungen getroffen werden, in Echt erleben durften.  

Am folgenden Tag ging es für alle in die Stadt der Diamanten, Antwerpen. Diesen letzten Tag in Belgien durfte jeder individuell gestalten. Als netten Abschluss unserer Klassenfahrt, ging jeder innerhalb der Klassengemeinschaft etwas zu Mittag essen und schließlich ging es dann um 18 Uhr zurück nach Brüssel. Viele nutzten am Abend noch die Gelegenheit, eine lustige Zeit zu haben und gingen in eine Karaoke-Bar.

Am fünften Tag ging es dann relativ früh, gegen 10 Uhr nach Hause. Jeder total müde und erschöpft vom Singen am Tag davor, aber trotzdem mit vielen tollen Erinnerungen und Erlebnissen, die unsere Klassengemeinschaft hoffentlich bis zu unserem Abschluss im nächsten Jahr und die Jahre danach noch stärken werden.

Kinderlyrik erleben – ein kreatives Projekt der BKSPIT1

In den vergangenen Wochen hat unsere Klasse, die BKSPIT1, aufregende und kreative Unterrichtsstunden im Wahlpflichtfach Kinderlyrik erlebt. Im Mittelpunkt unserer Aktivitäten stand das Thema Erzählschienen, eine wunderbare Methode, um unsere Fantasie und Erzählfähigkeiten zu entfalten.

Die Aufgabe bestand darin, in kleinen Gruppen Kindergedichte in Form von kreativen Basteleien und instrumentaler Begleitung auf die Erzählschiene zu bringen. Jede Gruppe wählte ein Gedicht, das ihr besonders für den Einsatz in der Kita gefiel, und begann mit Brainstorming. Bei den Ausarbeitungen und Gestaltungen der Gedichte haben wir wertvolle Erkenntnisse darüber gewonnen, wie man Gedichte lebendig und atmosphärisch gestalten kann und wie sich diese in den verschiedenen Altersbereichen der Kindergartenkinder anpassen lassen.

Am Ende unseres Projekts hatten wir die Gelegenheit, unsere Kindergedichte der gesamten Klasse zu präsentieren. Jede Gruppe trat mit ihrer Umsetzung vor und die Vielfalt der Gedichte sorgte für viel Freude und Begeisterung. Es war faszinierend zu beobachten, wie unterschiedlich die Ideen waren – von den wechselhaften Launen des Aprilwetters und den zauberhaften Wolkenbärchen-Figuren bis hin zu fantastischen Begegnungen mit Tieren. Wir haben nicht nur unsere kreativen Fähigkeiten erweitert, sondern auch gelernt, wie ein Gedicht durch instrumentale Begleitung und anschaulichen Bilder an Intensität und Atmosphäre gewinnen kann, um so auch Kindergartenkinder für die Lyrik zu begeistern.

Insgesamt war es eine bereichernde Erfahrung, die uns allen viel Freude bereitet hat und uns inspiriert, weiterhin kreativ zu bleiben!

Sechs Schüler bei Jugend forscht

Am 20. und 21. Februar 2025 war der NExt-Kurs unserer Schule beim Jugend forscht Regionalwettbewerb Pforzheim/Enz auf dem Campus der Fakultät für Technik der Hochschule Pforzheim mit dabei. Jugend forscht bietet Nachwuchstalenten die Chance, ihre Forschungsprojekte zu präsentieren und sich mit Experten aus den Kategorien Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik auszutauschen.

Alle sechs Schüler*innen haben eine starke Leistung gebracht und gute und spannende Forschungs-Projekte präsentiert (von links nach rechts):

  • Lorena Barbian (SG11-2) - Industrielle Waschmittel im Vergleich zu selbst hergestellten Waschmitteln aus nachwachsenden Rohstoffen
  • Lara Gelvig (BTG11) - Lassen sich bio-basierte Kunststoffe wie Polymilchsäure in bestimmte Formen umwandeln?
  • Luisa Otte (BTG11) - Schädigt die Schulklingel unser Gehör?
  • Olive Gallagher (EG12) - Entwicklung einer Handgelenkorthese fürs Klettern
  • Erik Marsi (BTG11) - Ist das Wasser im Chemieraum sicher? Eine Analyse potenzieller Schadstoffe.
  • Alex Kühn (SG11-2) - Einfluss von Schallwellen auf das Wachstumsverhalten von Pflanzen

Drei Schüler*innen haben die Jury besonders überzeugt und konnten Preise mit nach Hause nehmen:

Olive: 1. Platz Arbeitswelt & Sonderpreis

Alex: 2. Platz Biologie

Luisa: Sonderpreis Physik 

Olive hat sich mit ihrem 1. Platz für den Landeswettbewerb in Heilbronn vom 03. bis 05.04.25 qualifiziert und darf sich dort mit den Besten der insgesamt 11 Regionalwettbewerbe messen! Wir wünschen ihr dabei viel Erfolg!

Völlig unerwartet haben wir dieses Jahr auch einen Schulpreis in Höhe von 250 € erhalten!! Leider waren zu diesem Zeitpunkt keine Lehrkräfte unserer Schule mehr da, daher hat Martin Stöckl unterstützt von Olive und Alex den Preis für uns in Empfang genommen!

Unterstützt wurden wir dieses Jahr wieder von der Schülerakademie Karlsruhe im Rahmen des Projekts „Forschungsarbeit für schlaue Köpfe“, dem Cyberforum e.V., dem KIT, der HKA und Martin Stöckl von unserer Nachbarschule (Carl-Engler-Schule), vielen lieben Dank hierfür.

Florian Kirschenmann und Bernd Kulick

Theaterstück „Einigkeit und Recht und Freiheit“ zur Revolution von 1848/49

. . fesselt SchülerInnen an der Elisabeth-Selbert-Schule.


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Am 26.02.25 bot sich den Schülerinnen und Schülern der Elisabeth-Selbert-Schule eine besondere Gelegenheit: Im Rahmen unseres Demokratie-Projektes präsentierte der Schauspieler und Histotainment-Künstler Tino Leo in einem 45-minütigen Ein-Mann-Theaterstück die dramatischen Ereignisse der Revolution von 1848/49. Was zunächst trocken klang, entwickelte sich zu einer fesselnden Aufführung, die das Schülerpublikum in ihren Bann zog.

Mit beeindruckender Leidenschaft und Wandlungsfähigkeit erweckte der Künstler die damalige Zeit zum Leben. Er verkörperte verschiedene Figuren der Revolution und brachte die Emotionen der Zeit eindrucksvoll zum Ausdruck. Die Jugendlichen verfolgten gebannt das Geschehen und waren sichtlich bewegt. Es wurde deutlich: Geschichte kann nicht nur gelehrt, sondern auch erlebt werden.

Im Anschluss an die Aufführung folgte eine lebhafte Diskussion mit dem Schauspieler, in der die Schülerinnen und Schüler grundlegende Fragen zur deutschen Geschichte aufwarfen. Besonders intensiv wurde dabei über das gespannte Verhältnis der Deutschen zu ihrer Nationalflagge und den Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold gesprochen. Warum fällt es vielen schwer, stolz auf ihr Land zu sein, obwohl die Revolution von 1848/49 ein früher Meilenstein demokratischer Bestrebungen war? Warum werden nationale Symbole oft zwiespältig betrachtet? Die Diskussion machte deutlich, dass das Erbe der Revolution weit über das 19. Jahrhundert hinausreicht und uns bis heute begleitet.

Die Veranstaltung endete mit einem wichtigen Fazit: Auch wenn die Revolution scheiterte, hat sie ein bedeutendes Erbe hinterlassen. Sie legte den Grundstein für demokratische Entwicklungen, die sich später in Deutschland verfestigten. Gerade in Zeiten, in denen demokratische Werte weltweit unter Druck stehen, ist es entscheidend, sich aktiv für sie einzusetzen.  Die Schülerinnen und Schüler nahmen eine klare Botschaft mit: Demokratie ist kein Selbstläufer, sondern muss stets verteidigt und gelebt werden.

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