El Dia de los Muertos
. . hält Einzug an der ESS.
Vor den Herbstferien wurde es im Spanischunterricht der Jahrgangsstufe 1 ein bisschen gruselig. Die Schülerinnen und Schüler feierten gemeinsam mit ihren Spanisch-Lehrerinnen das mexikanische Fest "El Día de los Muertos", den Tag der Toten.
Mit farbenfrohen Dekorationen, selbstgemalten Totenköpfen, Girlanden und typischen Gerichten verbreitete sich ein Stück mexikanisches Lebensgefühl im Klassenzimmer. Ein schöner Nachmittag, der Lernen und Kreativität miteinander verband!
Soziale Verwurzelung internationaler Pflegekräfte
Erfahrungen aus der Praxis:
Welche Bedeutung hat soziale Verwurzelung für internationale Fachkräfte, die in der Pflege tätig sind? Und was braucht es, damit Drittstaatsangehörige ihre Zukunft in Deutschland sehen und Teil dieser Gesellschaft werden?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein gemeinsames Projekt des Diakonischen Werks Württemberg und des Diakonischen Werks Baden, das durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds des BAMF gefördert wurde. Ziel ist es, nicht über die Zielgruppen zu sprechen, sondern mit ihnen – und herauszufinden, was internationale Pflegekräfte benötigen, um sich langfristig willkommen und verbunden zu fühlen.
Im Rahmen der Veranstaltung am 08.10.2025 im Hospitalhof in Stuttgart wurden die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Untersuchung vorgestellt und mit Vertreterinnen und Vertretern aus Kommune, Politik, Verbänden und Pflegeschulen und Einrichtungen diskutiert. Im Mittelpunkt standen Fragen nach den Faktoren, die soziale Verwurzelung fördern oder behindern – von Zugangsbarrieren über familiäre Strukturen bis hin zu regionalen Unterstützungsnetzwerken.
Einen praxisnahen Einblick bot die Elisabeth-Selbert-Schule, die durch die Abteilungsleiterin und Pflegepädagogin Ute Frei vertreten war. In einem kurzen Vortrag stellte sie die generalistische Pflegeausbildung und die Erfahrungen mit Auszubildenden aus Drittstaaten vor. Begleitet wurde sie von drei Auszubildenden der AWO Karlsruhe, Imane Belgouhl aus dem 1. Ausbildungsjahr, und zwei Azubis aus dem dritten Ausbildungsjahr, Geordy Dontsa und Hermann Kitio.
Die drei berichteten offen über ihre persönlichen Erfahrungen, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven in Deutschland. Ihr Beitrag war eine große Bereicherung – authentisch, engagiert und voller Motivation für ihren Weg in der Pflege.
Das gemeinsame Fazit der Veranstaltung: Soziale Verwurzelung entsteht dort, wo Menschen echte Teilhabe erfahren – in Ausbildung, Beruf und Gemeinschaft.